Technische Anforderungen und Verbote für die chemische Dosierung durch Umkehrosmose
April 16, 2026
Bei der chemischen Dosierung für Reverse Osmosis (RO) -Systeme gibt es zahlreiche Feldfälle, in denen unsachgemäße Dosierungsabläufe zu Membranschäden geführt haben.Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Anleitung zu den richtigen Verfahren und kritischen Vorsichtsmaßnahmen.:
1.Oxidierungsmittel
Allgemeines Beispiel: Natriumhypochlorit (NaClO).
Dosierungspunkt: Wird typischerweise nach der Rohwasserpumpe und vor dem Multimediafilter zugesetzt.
Zweck: Um Bakterien und Algen abzutöten und das Wachstum von Mikroben in der Vorbehandlung zu verhindern.
Ein kritisches Verbot:Oxidationsmittel dürfen niemals in die RO-Membran gelangenPolyamidmembranen sind sehr empfindlich gegenüber Restchlor, der eine irreversible Oxidation verursacht, was zu einem starken Rückgang der Salzabstoßung führt.
Schadensbekämpfung: Nach Zugabe von Natriumhypochlorit muss ein Reduktionsmittel (z. B. Natriumbisulfit) hinzugefügt werden, um restliches Chlor zu neutralisieren.nach dem Oxidationsmittel und vor dem Sicherheitsfilter, mit ausreichender Rohrlänge oder einem statischen Mischer, um eine Reaktionszeit von mindestens 20-30 Sekunden zu gewährleisten.
2.Flokkulantien
Gebrauch: Im Allgemeinen vermieden, es sei denn, es ist notwendig (z. B. hohe Trübung im Rohwasser).
Dosierungspunkt: Gegebenenfalls vor dem Sandfilter zugesetzt.
Eine entscheidende Frage:Kompatibilität mit SkalenhemmernKationische Flockulanzien (z. B. Polyacrylamid oder Polyaluminiumchlorid) können mit Anion-Skala-Hemmern reagieren und klebrige Niederschläge bilden, die den Sicherheitsfilter verstopfen und die Membranoberfläche verunreinigen.die schwieriger zu reinigen ist als zu schälen.